„Haltung zeigen“ – Erinnerungsstele an der Voith-Arena eingeweiht!

Rund 150 Gäste haben am vergangenen Mittwoch die feierliche Einweihung der neuen Erinnerungsstele an der Voith-Arena begleitet. Unter den Anwesenden waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kultur sowie zahlreiche Beteiligte und Wegbegleiter dieses Gemeinschaftsprojekts – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Heidenheimer Geschichtswerkstatt, des 1. FC Heidenheim 1846, des Fanprojekts Heidenheim und der Stadt Heidenheim sowie der Künstler und Kommunikationsdesigner Rainer Jooß, der die Stele gestaltet hat. Die Erinnerungsstele macht künftig die wechselvolle Geschichte des heutigen FCH Geländes sichtbar, die insbesondere durch die Verbrechen des Nationalsozialismus geprägt ist.
„Mit dieser Erinnerungsstele machen wir die Geschichte dieses Ortes sichtbar und übernehmen Verantwortung dafür, sie dauerhaft in Erinnerung zu halten und an die Opfer zu erinnern“, betonte der FCH Aufsichtsratsvorsitzende Bernhard Ilg bei der Einweihung. Der 1. FC Heidenheim 1846 wolle damit einen Beitrag dazu leisten, die Geschichte des Ortes dauerhaft im Bewusstsein zu halten. Auch Heidenheims Oberbürgermeister Michael Salomo unterstrich die Bedeutung des Projekts über den konkreten Ort hinaus. Erinnerungskultur sei ein wichtiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. „Wenn wir uns mit der Vergangenheit auseinandersetzen, zeigen wir Solidarität und Respekt gegenüber den Opfern und übernehmen gleichzeitig Verantwortung für die Gestaltung unserer heutigen Gesellschaft“, so Salomo.
Fotocredits: 1. FC Heidenheim



