Game Changer: Kompetenztraining gegen Antisemitismus im Sport

Wäre ein Auftrag wie dieser an die Kommunikationsabteilung in einem Fußballverein heute noch denkbar? „Formuliert einem Brief zum Ausschluss der jüdischen Vereinsmitglieder!“ Erster Impuls: Natürlich nicht. Zweiter Impuls: Hoffentlich nicht.
Antisemitismus hat viele Formen, wandelt sich im Zeichen der Zeit und ist eine Kompassnadel für den Zustand der Gesellschaft. Aktuelle Formen und Motive zu erkennen, sich der Verantwortung bewusst zu sein und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt zu bekommen, waren unter anderem Inhalt des zweitägigen Workshops „Game Changer“ am Sportpark Valznerweiher für Mitarbeitende der Geschäftsstelle sowie die Spieler der ClubMänner. Für „Game Changer“ entwickelten Zusammen1, die Bildungsabteilung von MAKKABI Deutschland, und die gemeinnützige GmbH what matters einen Leitfaden zur Qualifizierung in der Antisemitismusprävention für den organisierten Sport und bieten antisemitismuskritische Bildungsangebote für alle Interessierten im Sport an. Das Projekt wird im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Fotocredits: 1. FC Nürnberg


