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Bewegung & Gesundheit

Bewegung hilft Kindern und Jugendlichen dabei, ihre persönlichen, motorischen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu stärken und ihr Potenzial lebenslang zu entfalten. Erwachsenen hilft sie, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Studien zeigen jedoch, dass sich aktuell jeder fünfte Deutsche unzureichend bewegt. Vor allem junge Erwachsene von 18 bis 29 Jahren sitzen im Schnitt 10,5 Stunden am Tag. Insgesamt führt nur etwa jede neunte Person in Deutschland einen rundum gesunden Lebensstil.1 Als Sportakteure sind die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga prädestiniert, Aktionen sowie Programme ins Leben zu rufen und zu fördern, die zu Sport und Bewegung animieren und auch das soziales Umfeld einbeziehen. Einer gesunden und sportlichen Gesellschaft geht es besser! Fotocredit: DFL / Witters 1 DKV Report 2021

Bildung & Chancen

Alle Menschen sollten die gleichen Chancen und Perspektiven haben – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Identität, Alter, Fähigkeit oder Behinderung. Vor allem der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft ist jedoch, gerade in Deutschland, stark ausgeprägt. Ob ein Kind eine erfolgreiche Bildungslaufbahn durchläuft, hängt wesentlich von der sozialen Stellung der Eltern ab. Auch Religion, Geschlecht, Behinderung und andere Identitätsmerkmale sind häufig Grundlage für Benachteiligung. An dieser Stelle setzen die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga an: Sie fördern Projekte und unterstützen Initiativen, die gleiche (Start-)Bedingungen für alle ermöglichen sollen. Denn von einer gerechten Gesellschaft profitieren wir alle! Fotocredit: DFL / Getty Images / Alex Grimm

Ökologie & Umweltschutz

Der Einsatz gegen den Klimawandel ist ein wichtiges Thema für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Nach einem entsprechenden Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung vom 14. Dezember 2021 ist ein eindeutiges Bekenntnis zu Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen – ökologisch, ökonomisch und sozial – in der Präambel der Satzung des DFL e.V. verankert. Zudem haben die Bundesliga und 2. Bundesliga beschlossen, als erste große Profifußball-Ligen überhaupt Nachhaltigkeitskriterien verpflichtend in ihre Lizenzierungsordnung aufzunehmen.

Meist in Kooperation mit lokalen Partnern initiieren und fördern die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga Projekte und Aktionen, die sich dem Umwelt- und Klimaschutz verschrieben haben. Neben Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs oder der Abfallmengen gehören insbesondere auch Bildungsangebote, Veranstaltungen und Aktionen dazu, die für Umweltschutz sensibilisieren und zum Mitmachen anregen wollen.

Fotocredit: Eintracht Braunschweig

1 dfl.de – Ökologische Nachhaltigkeit für Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga von hoher Bedeutung

Solidarität & Hilfsbereitschaft

Sozial benachteiligte oder in Armut und Not geratene Menschen brauchen Unterstützung, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. In Deutschland gilt mehr als jeder sechste Mensch als arm. Die Gründe sind vielfältig: Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Krankheit, Trennungen, Naturkatastrophen – all das sind Risiken, um finanziell unter die Armutsgrenze zu rutschen.1 Bei den unter 18-Jährigen in Deutschland ist sogar jede fünfte Person von Armut betroffen. Durch Corona hat sich die Situation noch verschärft.2

Der deutsche Profifußball versteht sich als Solidargemeinschaft und will das auch verkörpern. Durch die Förderung entsprechender Projekte und Initiativen wie beispielsweise umfassender Hilfen für die Flutopfer 2021 tragen die Clubs zu einer solidarischen Gemeinschaft bei, die auch jene Menschen im Blick behält, die schwierige Lebenssituationen zu meistern haben. Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga helfen dort, wo es am dringendsten nötig ist!

Fotocredit: DFL / Getty Images / Sebastian Widmann

1 zdf.de – Armut in Deutschland
2 swr.de – Kinderarmut in Deutschland

Vielfalt & Miteinander

Deutschland ist vielfältig – darin liegen Chancen, aber auch Herausforderungen für das Zusammenleben unserer Gesellschaft. Die Akzeptanz von Vielfalt bestimmt in hohem Maße den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine zentrale Erkenntnis des 2019 von der Robert Bosch Stiftung veröffentlichten Vielfaltsbarometers ist, dass die Akzeptanz von Vielfalt allerdings weniger eine Frage von strukturellen Bedingungen als der eigenen Haltung ist. Es geht vor allem darum, Berührungsängste und das Unbehagen gegenüber vermeintlich fremden gesellschaftlichen Gruppen abzubauen.1

Fußball als Mannschaftssport ist das beste Beispiel dafür, dass ein Team von unterschiedlichen Stärken und Profilen profitiert. In der Bundesliga und 2. Bundesliga sind Spieler aus rund 60 Nationen vertreten. Ob durch die gemeinsame Unterstützung der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ oder des „Erinnerungstags im deutschen Fußball“, individuelle Club-Projekte oder Fachtagungen zur Antidiskriminierung: Der Profifußball engagiert sich umfassend für eine vielfältige Gesellschaft.  2013 unterzeichnete der damalige Ligaverband und heutige DFL e.V. die sogenannte „Berliner Erklärung“, eine Selbstverpflichtung sich aktiv für die Akzeptanz sexueller Vielfalt einzusetzen. Denn alle Clubs sind der festen Überzeugung, dass Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung jeder Art in der Gesellschaft und im Fußball keinen Platz haben. Fußball ist Vielfalt!

Fotocredit: DFL / Getty Images / Joosep Martinson

1 bosch-stiftung.de – Zusammenhalt in Vielfalt: Das Vielfaltsbarometer 2019

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