
Rund 80 Personen sind am Dienstag (22.9.) ins FC St. Pauli Museum gekommen, um an der Veranstaltung „Nie wieder Faschismus? Wie stellt sich ein Verein wie der FC St. Pauli für die Zukunft auf?“ teilzunehmen. Auf dem Podium diskutierten Vera Ohlendorf von der Amadeu Antonio Stiftung, Asmara Habtezion von Asmara’s World, der Journalist Felix Tamsut und FCSP-Vizepräsidentin Luise Gottberg über die Folgen des gesellschaftlichen Rechtsrucks – und darüber, was Vereine, Initiativen und Einzelne dagegen tun können.
Zum Auftakt ordnete Christopher Radke vom FC St. Pauli Museum die Geschichte des Vereins während des Nationalsozialismus kurz ein. Auch der FC St. Pauli war damals Teil einer gleichgeschalteten Gesellschaft und verhielt sich in weiten Teilen regimekonform. Im Mittelpunkt des anschließenden, von Vereinssprecher Patrick Gensing moderierten Gesprächs standen jedoch Gegenwart und Zukunft: Wo sind die Folgen des Rechtsrucks bereits konkret zu spüren? Was bedeutet das für Menschen, die von Rassismus, Queerfeindlichkeit oder Repression betroffen sind? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben Vereine und Zivilgesellschaft?
Fotocredits: FC St. Pauli
